Sport in Andalusien

Fußball, Wellenreiten und Stierkampf

wassersport andalusienAndalusien ist die Wiege des Flamenco, Sherry stammt aus dieser Region und der Stierkampf hat hier Tradition. Außerdem ist Andalusien, mit der Costa de la Luz, die sich von Tarifa bis an die portugiesische Grenze erstreckt, auch ein Paradies für Wassersportler.

Tarifa gilt als Windsurf-Hauptsstadt und war bereits Austragungsort der Windsurf-WM. Nicht weniger als 800 Kilometer Küste laden Wassersportler – egal ob Segler, Taucher, Schwimmer oder Surfer – ein. Besonders die Segler und Surfer freuen sich über die Winde an der Straße von Gibraltar, die als besonders stark bekannt sind. Wer Glück hat, der kann vor der Küste Andalusiens auch Delfine beobachten.

fußball andalusienNeben den Wassersportarten wie Windsurfen, Tauchen und Wellenreiten lässt sich ein Urlaub in Andalusien auch mit dem Skifahren verbinden. Ja Sie haben richtig gehört – Skifahren in Spanien. Die verschneiten Gipfel der Sierra Nevada befinden sich ganz in der Nähe von Granada. Auf 2000 Metern und höher, gibt es circa 39 Pisten, die auch schon Austragungsort der alpinen Skiweltmeisterschaften im Jahr 1996 waren.

Auch der Fußball spielt in Andalusien sowie Gesamtspanien eine bedeutenden Rolle. Der FC Sevilla wurde 1905 gegründet und war zudem einer jener Vereine, die an der Gründung der Primera Division beteiligt waren. Der FC Sevilla ist ein erfolgreicher Verein, dem es bereits gelang sich den UEFA Pokal zu holen und sogar Champions League Sieger FC Barcelona zu bezwingen.

sport stierkampf andalusienWährend viele über die Stierkämpfe als grausame Tierquälerei denken, sind diese eine lang gepflegte Tradition. Traditionelle Kleidung, die genaue Abfolge der Abschnitte des Stierkampfes, die Bewegung des Tuchs durch den Torero – all das gehört zu den Charakteristika des Stierkampfes.
Auf der iberischen Halbinsel ist der Stier ein uraltes Symbol der Fruchtbarkeit. Ursprünglich stammt der Stierkampf wahrscheinlich aus Hochzeitsriten. Kurz vor der Hochzeit mussten die Männer ihren Mut unter Beweis stellen, indem sie sich dem Stier näherten, diesen berührten und so dessen Zeugungskraft auf sich übertrugen. Die Bräute warfen Speere auf den Stier, im Prinzip übernahmen diese also genau die Aufgabe, die heute den Picadores zukommt.